Für die Beschäftigungen in Teilzeit stehen heutzutage sehr flexible und verschiedene Modelle zur Verfügung.

Teilzeit Classic
Ist das klassische Modell und am häufigsten verwendete Teilzeitmodell. Nicht zuletzt weil es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber am einfachsten umzusetzen ist. Dabei reduziert sich die tägliche Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten stundenweise auf zum Beispielt 30 Stunden statt wie bisher 40 Stunden wöchentlich. Diese 30 Stunden werden dann auf fünf Tage verteilt und seine tägliche Arbeitszeit beträgt sechs Stunden. Man kann dies auch in variable Form des Classic Modells umgestalten, bei der die Arbeitstundenanzahl pro Woche, Tag oder Monat variieren kann. Die Arbeitszeit pro Woche verteilt sich zumeist auf zwei bis fünf Tage.

Teilzeit Team
Bei diesem Modell gibt der Arbeitgeber lediglich die Anzahl er Mitarbeiter vor, die in einem bestimmten Zeitraum anwesend sein müssen. Die individuellen Arbeitszeiten werden dann im Team abgesprochen und koordiniert. Hierbei handelt es sich um ein sehr flexibles Teilzeitmodell, wobei Einsätze auch kurzfristig geplant werden können. Dieses Modell setzt, wie der Name schon sagt, Teamplaying und ein gutes Arbeitsklima voraus.Zum Beispiel könnte die wöchentliche Arbeitszeit pro Mitarbeiter in einem fünfköpfigen Team 30 Stunden betragen, die sich auf fünf Arbeitstage wöchentlich verteilt. Jedes Teammitglied müsste 6 Stunden täglich arbeiten. wie zum Beispiel* von 8 bis 10 Uhr 2 Mitarbeiter * von 10 bis 16 Uhr 3 Mitarbeiter * von 16 bis 20 Uhr 2 Mitarbeiter

Teilzeit Invest
Teilzeitbeschäftigte haben hier die Option, ein sogenanntes Zeitkonto anzulegen. Zum Beispiel arbeitet ein Arbeitnehmer ein halbes Jahr Vollzeit. In dem Teilzeitarbeitsvertrag wurden jedoch 25 Stunden pro Woche vereinbart, welche die Arbeitnehmer auch nur ausgezahlt bekommen. Der Stundenüberhang wird als Stunden-Guthaben angespart. So könnte man zum Beispiel als Arbeitnehmer ein halbes Jahr arbeiten und ein halbes Jahr zu Hause bleiben, ohne zu arbeiten, aber aufgrund der angesparten Stunden dennoch Geld erhalten.

Teilzeit Saison
Ist ein ähnliches Modell wie das oben genannte. Bei diesem Modell erhalten die Teilzeitbeschäftigten üblicherweise ein monatliches Grundgehalt und sind somit am Unternehmen gebunden sowie sozialversichert. Man arbeitet sich bei Hochphasen des Unternehmens mehr und kommt auf die nötigen Stundenzahl. In den meisten Fällen eben Vollzeit und hat dann bei niedriger Auftragssituation frei. Für den Arbeitgeber und Arbeitnehmer eines Saisonbetriebes hat dieses Teilzeitmodell einen weiteren Vorteil. Der Arbeitgeber reduziert so die Fluktuation, muss für die Hochsaison keine neuen Mitarbeitern suchen oder sogar einarbeiten. Der Arbeitnehmer selbst hat somit eine gesicherte Anstellung für den Zeitraum der Hochsaison.

Teilzeit Home
Die Mitarbeiter arbeiten hier von zu Hause aus. Dies ist ein typisches Arbeitsverhältnis für Mütter oder Eltern in Elternzeit. Aber auch für die Generation „Y“ ein immer beliebteres Arbeitsmodell. In der Regel werden Arbeitszeiten vereinbart, sodass die Erreichbarkeit und Arbeitskraft sichergestellt ist. Dabei kann auch die Voll- und Teilzeit miteinander kombiniert werden. Zum Beispiel lassen sich 34 Stunden pro Woche auf zwei volle Arbeitstage und 3 Arbeitstage zu je sechs Stunden verteilen. Einige Unternehmen lassen einzelne Arbeitstage auch in dem Unternehmen stattfinden, umso die Bindung zum Unternehmen und anderen Mitarbeitern zu stärken.

Teilzeit Jobsharing
Dieses durchaus sehr interessante Teilzeit Modell ist nicht neu, allerdings wurde dem jahrelang eher weniger Beachtung geschenkt. Entscheidend ist, dass sich bei diesem Modell zwei Mitarbeiter eine Vollzeitstelle teilen. Die genaue Umsetzung setzt aber auch den besten Informationsaustausch und die regelmäßige Abstimmung zwischen diesen beiden Arbeitnehmern voraus. Das Modell der Arbeitsplatzteilung mit festem Personal wird seit einigen Jahren bereits erfolgreich im Minijobbereich umgesetzt. Der Arbeitgeber kann somit mit einem eingespielten Team ein voll ausgelasteten Arbeitsplatz einkalkulieren. Hier zwei typische Beispiele: * Bei einer 3-Tage-Woche beträgt die wöchentliche Arbeitszeit eines Mitarbeiters 21 Stunden. Diese könnten sich dann also auf 2 Tage a 8 Stunden und 1 Tag a 5 Stunden verteilen. * Bei einer 5-Tage-Woche verteilen sich die 25 Stunden Arbeitszeit auf fünf Tage eines Mitarbeiters, sodass täglich fünf Stunden gearbeitet wird. Dem Arbeitgeber steht somit ein Vollarbeitsplatz 50 statt Stunden zur Verfügung. Nachteil des Modells ist ein Ausfall eines Mitarbeiters, welche dann nicht sofort ersetzt werden kann.

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